„Zwar – Zwischen Arbeit und Ruhestand“ – Dr. Rüdiger Weißelberg zieht eine sehr positive Bilanz

3 Jul 2017
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Bei Zwar können Senioren am Ende ihres Berufslebens ihre Freizeit aktiver und unverbindlicher selbst gestalten. Dadurch soll eine menschliche Vernetzung herbeigeführt werden. So die Rheinische Post, die in ihrer Ausgabe vom 21. Juni 2017 ausführlich über das Zwar-Projekt in Baumberg berichtet. Dr. Rüdiger Weißelberg, Mitglied des Zwar-Moderatorenteams und Leiter der Basistreffen, zieht ein äußerst positives Fazit: „Baumberg ist sich deutlich nähe gekommen und es sind viele private Kontakte entstanden.“
Der BAB findet das toll und freut sich mit den Zwar-Teilnehmern und Baumberg. Endlich entsteht in Baumberg ein Gemeinschaftsgefühl. Miteinander, Kommunikation, Gemeinsamkeiten, Zusammenhörigkeitsgefühl sind Werte, die für Baumberg sehr wichtig sind, die wir leben müssen, um zusammen zu finden. Hier haben Zwar und der BAB sicherlich ein gemeinsames Verständnis. Und das ist gut so!

Noch ein klärendes Wort zu der Aussage in der Rheinischen Post: „Der Baumberger Allgemeine Bürgerverein sei am Anfang skeptisch gewesen…“. Nein, das war nicht so. Der BAB hat von Anfang an die Idee positiv gesehen. Das kann man auch an einigen Artikeln auf dieser Homepage nachvollziehen. Der BAB hat allerdings zwei Themen kritisch gesehen und hier um eine mögliche Flexibilisierung nachgefragt.

  • Zum einen war das die starre Altersbegrenzung von 55 bis 65 Jahren. Dadurch haben sich Menschen in Baumberg ausgeschlossen gefühlt, was zu Frustrationen geführt hat. Umso erfreulicher zu lesen, dass Zwar hierbei zwischenzeitlich etwas flexibler zu sein scheint. Das ist gut!
  • Zum anderen hat der BAB darauf hingewiesen, dass man für manche Freizeit-Aktivität auch bezahlen muss und nicht alle älteren Menschen in Baumberg die finanziellen Möglichkeiten dazu haben. Auch das kann dazu führen, dass manche ausgeschlossen sind. Auch in Baumberg gibt es die Altersarmut!

Das waren die beiden Punkte – eigentlich Verbesserungsvorschläge für Zwar, mehr nicht. Aber auf keinen Fall Skepsis gegenüber der Idee. Ganz im Gegenteil: Der BAB freut sich, wenn es so gut läuft!