Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus: Ausdauernd selbstgefällige Peto (Folge 3)

16 Mar 2016

Die dritte Folge unserer Reihe „Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus“ zitiert in voller Länge einen Artikel der Rheinischen Post vom 28. November 2015. Dieser Artikel wird in Baumberg stark diskutiert. Er beschäftigt die Leute hier und macht sie nachdenklich. Arroganz steht oft vor dem Fall.
Zitierter Artikel:

Ausdauernd selbstgefällige PETO
Hund und Katz, Feuer und Wasser, arroganter Schnösel und zorniger alter Mann. Bestimmte Konstellationen bedeuten Krach. In der jüngsten Sitzung des Monheimer GeKuSo konnte man nur froh sein, dass SPD-Ratsherr Norbert Friedrich zwar in Rente, aber kein zorniger alter Mann ist.
GeKuSo, das steht für den Ausschuss für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung. Fast ein Vollsortimenter, weit mehr als nur „Familie und Gedöns“, wie der frisch gebackene Kanzler Schröder einst seine Wertschätzung von Familien- und Sozialpolitik kundtat. Im GeKuSo rührte Monheims Bürgermeister-Partei Peto zu Beginn dieser Ratsperiode den vormaligen Ausschuss für öffentliche und soziale Angelegenheiten (Feuerwehr, Berliner Viertel etc.) zusammen mit den Zuständigkeiten des aufgelösten Seniorenbeirats sowie mit den Themen Musikschule, VHS und kulturelle Bildung.
Ein bisschen viel auf einmal, kritisierte Ratsherr Friedrich schon damals. Im GeKuSo am Dienstag wiederholte der Sozialdemokrat seine Bedenken: Wegen der Überladung drohe die Sitzung zeitlich aus dem Leim zu gehen und/oder die Beratung wichtiger Themen zu kurz zu kommen. Darauf der Ausschussvorsitzende Florian Große-Allermann (Peto, 34, Jurist) in einem selbstgefälligen Ton so von oben herab: „Wir können bei Bedarf gerne eine Pause machen.“ Subtext: Alter Mann, wenn du das hier nicht durchstehst, dann können wir gern ein Verschnäufchen einlegen.
Die Sitzung mit offiziellem Beginn um 17 Uhr dauerte am Ende bis nach 23 Uhr. Eine Zumutung für Feierabendpolitiker wie auch die interessierte Öffentlichkeit.

Quelle: RP

Soweit der aus der Rheinischen Post zitierte Artikel. Hier kann sich jeder seine Meinung selbst bilden und sollte dies auch tun.
Fazit: Jung und Alt zusammen, so heißt das Motto der Inklusion, auch in Monheim. Man sollte als Träger eines lokal-politischen Amtes jede Anmerkung vermeiden, die als Diskriminierung älterer Menschen aufgefasst werden kann. Damit ist nicht gesagt, dass Herr Große-Allermann das so meinte, aber zumindest kann man das so interpretieren! Umso mehr, wenn das ein Mitt-Dreißiger zum einem Mittsechziger sagt. Die Diskriminierungsrechtsprechung in den USA würde das auf keinen Fall so locker sehen. Also: Vorsicht und ein wenig mehr Sensibilität!

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